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Kapitel einzeln

Stadtwerke Heidelberg

Weiter unter neuen Bedingungen

Ich bin Matthias Straub, Personalleiter und Leiter der Task Force Corona. Unsere Task Force war 2020 fast täglich im Einsatz. Das Wichtigste für uns: alles dafür tun, damit unsere Kollegen eine verlässliche Versorgung garantieren können.
Läuft!

Stadtwerke Heidelberg

Flexibel sein – und weiter gehen

Unser wichtigstes Anliegen seit Ende Februar 2020 war es, sicherzustellen, dass alles weiterläuft – für unsere Kunden ebenso wie für unsere Stadt und die Region.

Arbeiten im Homeoffice – zur Reduzierung von Kontakten im Unternehmen

Um die Kontakte im Unternehmen zu reduzieren, arbeiteten die Beschäftigen, wann immer möglich, im Homeoffice, oder starteten gleich von ihren Wohnorten zu Baustellen oder anderen Einsatzstellen im Versorgungsgebiet.

Arbeiten im Homeoffice – zur Reduzierung von Kontakten im Unternehmen

Um die Kontakte im Unternehmen zu reduzieren, arbeiteten die Beschäftigen, wann immer möglich, im Homeoffice, oder starteten gleich von ihren Wohnorten zu Baustellen oder anderen Einsatzstellen im Versorgungsgebiet.

Wie in der gesamten Wirtschaft und ­Gesellschaft war auch unser Jahr stark durch die Situation um das Corona-Virus geprägt. Als Unternehmen einer systemrelevanten Branche haben wir zunächst dafür gesorgt, dass unsere Mitarbeiter geschützt waren, um ihre Arbeit verlässlich leisten zu können. Dazu haben wir eine Task Force Corona eingesetzt, die alle notwendigen Maßnahmen koordinierte. Abteilungen, in denen Teams eng zusammenarbeiten, stellten Schicht- und Notfallpläne auf.

Auch wurden in bestimmten Bereichen alle Voraussetzungen geschaffen, um eine betriebliche Quarantäne zu ermöglichen – Feldbetten und Nahrungsmittel inklusive. Innerhalb kurzer Zeit sorgte die IT-Abteilung dafür, dass die technischen Voraussetzungen geschaffen waren, damit ein Großteil der Beschäftigten ins Homeoffice wechseln und dort auch untereinander sowie mit Kunden und Partnern kommunizieren konnte. Direkt in den ersten beiden Wochen des Lockdowns hatte die IT-Abteilung zahlreiche neue Geräte ausgegeben und die Palette an Online-Kommunika­tionstools ausgeweitet. Die Digitalisierung im Unternehmen machte so einen großen Sprung nach vorne.

Die Beschäftigten in der Technik stellten ergänzend auf den sogenannten Start aus der Fläche um: Dazu fuhren sie gleich von ihrem Wohnort zu ihren Einsätzen im Versorgungsgebiet und reduzierten damit die Kontaktpunkte im Unternehmen weiter.

Ermöglichen, was geht – und dabei schützen

Parallel haben wir die persönlichen Kontakte zu unseren Kunden und Partnern möglichst auf Telefon und Online-Medien umgestellt. Wo immer es zu persönlichem Kontakt kam, war ausreichender Schutz gewährleistet – zum Beispiel in unserem Kundenzentrum, im ENERGIE­laden oder auch bei Kundenterminen. Die Ablesung von Verbrauchsdaten zum Beispiel hatten wir zunächst eingestellt. Nach dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 waren unsere Mitarbeiter aber wieder vor Ort bei den Kunden – und diese konnten entscheiden, ob sie eine persönliche Ablesung wünschten oder ob sie ihre Werte lieber per Karte oder online übermittelten. Die Bergbahnen und die Bäder blieben während der Lockdowns komplett geschlossen. Sobald die Vorgaben der Landesregierung es ermöglichten, wurden sie in einem Corona-Sonderbetrieb mit reduzierter Anzahl an Gästen und ausgefeilten Hygienekonzepten wieder geöffnet.

Mit dem Claim für dich für mich für alle haben wir dafür geworben, dass sich unsere Kunden und Beschäftigen gegenseitig schützten.

Claim für dich für mich für alle zum gegenseitigen Schutz
Claim für dich für mich für alle zum gegenseitigen Schutz

Mit dem Claim für dich für mich für alle haben wir dafür geworben, dass sich unsere Kunden und Beschäftigen gegenseitig schützten.

Wirtschaftliche Folgen abfedern

Die Bundesregierung hatte im Frühjahr 2020 ein Konjunkturpaket geschnürt, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Schutzmaßnahmen abzufedern. Unter anderem beschloss sie, die Mehrwertsteuer vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2020 zu reduzieren: für Strom, Gas oder Fernwärme von 19 auf 16 Prozent, für Wasser von sieben auf fünf Prozent. Trotz eines hohen administrativen Aufwands haben wir die Abrechnungssysteme und Formulare rechtzeitig angepasst.

Eine weitere Maßnahme des Pakets war ein Zahlungsmoratorium. Es ermöglichte Verbrauchern, laufende Kosten für Mieten, Telekommunikation oder Energie- und Wasserverbräuche stunden zu lassen. Auch diese Vorgabe haben wir abrechnungstechnisch und kommunikativ fristgerecht umgesetzt.

Um den Einzelhandel und die Gastronomie ergänzend zu unterstützen, haben wir in unserer App »für dich« eine Seite erstellt, die Zugänge zu verschiedenen Corona-Hilfsangeboten vermittelte.

App »für dich« mit vielen Corona-Hilfsangeboten

Unsere App »für dich« schaffte Zugang zu vielen Corona-Hilfsangeboten.

App »für dich« mit vielen Corona-Hilfsangeboten

Unsere App »für dich« schaffte Zugang zu vielen Corona-Hilfsangeboten.

Kontakt halten

Die intensivierte Online-Kommunikation hat in diesen Zeiten von Social Distancing eine Brücke zu Kunden und Partnern geschlagen: Eine Social Media-Kampagne zeigte Mitarbeitende der Stadtwerke Heidelberg bei ihrem Einsatz für eine sichere Versorgung. Eine weitere Kampagne nahm die Fans der Bergbahn während der Stillstandszeiten mit auf den Berg und gab ihnen Einblicke in die sich entfaltende Natur sowie spannende Ausblicke vom Heidelberger Schloss und vom Königstuhl. Im Juli gab es dann ein besonderes Angebot: den #Kulturabend auf dem Heidelberger Schloss in Kooperation mit dem Theater und Orchester Heidelberg. Tausende Kunden und Partner verfolgten das gestreamte Live­-Konzert über die sozialen Medien. Auch der Tag des Denkmals fand in diesem Geschäftsjahr digital statt: Online konnten die Gäste einen Mitarbeiter begleiten und dabei Technik und Geschichte der Bergbahn kennenlernen.

Weitermachen – mit der Wärmewende

Mit diesen organisatorischen Änderungen ist es uns schnell gelungen, in eine neue Normalität einzutreten und unsere Ziele für die Stadt und die Region auch unter den besonderen Bedingungen des Jahres 2020 weiter zu verfolgen. Neben unserer Aufgabe der Versorgung mit Energie- und Dienstleistungen stand auf der Agenda, die Energiekonzeption 2020/2030 weiter voranzubringen und damit wichtige Beiträge zur Umsetzung des städtischen 30-Punkte-Plans für den Klimaschutz zu leisten.

2020 haben wir wieder Etappenziele erreicht: Ende Februar stieg der Anteil grüner, CO2-freier Wärme am Fernwärmebezug und damit an heidelberg WÄRME auf 50 Prozent, da die Mannheimer MVV Energie die thermische Abfallverwertung auf der Friesenheimer Insel an ihr Fernwärmenetz angeschlossen hatte. Über 25 Prozent der Fernwärme stammen nun sogar aus erneuerbaren Energien, 20 Prozent aus unserem Holz-Heizkraftwerk und unseren neuen Biomethan-Blockheizkraftwerken (BHKW) – Anlagen, die als Bausteine unserer Energiekonzeption 2020/2030 in den vergangenen Jahren entstanden sind. Weitere rund fünf Prozent sind auf den biogenen Abfallanteil aus der thermischen Abfallverwertung in Mannheim zurückzuführen. Damit wird die Umstellung auf heidelberg WÄRME nun sogar staatlich gefördert.

Das Holz-Heizkraftwerk – die erste Anlage zur Erzeugung von grüner Wärme im Zuge unserer Energiekonzeption 2020/2030

Das Holz-Heizkraftwerk war die erste Anlage zur Erzeugung von grüner Wärme, die wir im Zuge unserer Energiekonzeption 2020/2030 gebaut haben.

Das Holz-Heizkraftwerk – die erste Anlage zur Erzeugung von grüner Wärme im Zuge unserer Energiekonzeption 2020/2030

Das Holz-Heizkraftwerk war die erste Anlage zur Erzeugung von grüner Wärme, die wir im Zuge unserer Energiekonzeption 2020/2030 gebaut haben.

»Luftkraftwerke« für noch mehr erneuerbare Wärme

Als nächsten Schritt auf einem Weg zur weitestgehend grünen Wärme in Heidelberg und Eppelheim haben wir Ende des Jahres 2020 den Zuschlag für eine weitere innovative Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (iKWK) bei einer bundesweiten Ausschreibung erhalten. Als bis dahin einziges Stadtwerk in Deutschland sind wir damit drei Mal erfolgreich aus Ausschreibungen hervorgegangen. Eine iKWK-Anlage besteht aus einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, einer erneuerbaren Wärmequelle sowie einem elektrischen Wärmeerzeuger. Die erneuerbare Energie stammt bei unserem Konzept aus großen Luft-Wärmepumpen. Gebaut werden sie in direkter Nachbarschaft zm BHKW. Jedes dieser »Luftkraftwerke« erhält einen Luftturm mit einer Höhe von 15 Metern und einem Durchmesser von vier Metern.

Luft als Wärmequelle:
Volumen von

60 Sporthallen

pro Stunde
umwälzen

Die Pumpen unserer drei iKWK-Anlagen wälzen pro Stunde das Volumen von 60 großen Sporthallen um. Eine Power-to-Heat-Anlage komplettiert das Anlagenkonzept. Sie kommt beispielsweise zum Einsatz, wenn die Stromkosten bei zu hohem Grünstrom-Angebot niedrig oder sogar negativ sind, und wandelt den Strom in Wärme um. So wird das Energiesystem flexibler, die Energiesektoren werden durchlässiger – und der Anteil grüner Wärme in Heidelberg wächst weiter.

Parallel verändert sich der Bezug der Fernwärme aus Mannheim. Auch die MVV Energie verfolgt mit ihrem nachhaltigen Wärmekonzept eine klare Strategie, um schrittweise auf eine kohlefreie, klimaneutrale Wärmeerzeugung umzustellen. Als nächster Schritt wird der Anschluss des Biomasse-Heizkraftwerks auf der Friesenheimer Insel im Jahr 2024 folgen. In der Prüfung ist zudem die Nutzung von Erdwärme. Eine Erlaubnis zur Erkundung in der Region Hardt in unvermittelbarer Nachbarschaft von Heidelberg hat die zuständige Behörde der MVV und ihrem Partner EnBW schon erteilt. Weiter werden Biomasse, Solarthermie, industrieller Abwärme sowie Flusswärmepumpen eine Rolle spielen. Mit diesem Kurs zur Dekarbonisierung der Fernwärme in Mannheim wird auch der Fernwärmebezug in Heidelberg immer grüner.

Wechelwarmes Netz

Neue Fernwärmegeneration: das wechselwarme Netz

Grüne Wärme wird in Heidelberg weitgehend in Kraftwerken erzeugt, die mit alternativen Einsatzstoffen wie Holz oder Biomethan betrieben werden. Parallel arbeiten wir im Projekt Wärmenetze 4.0 daran, bisher nicht nutzbare Wärmequellen wie Erdwärme und Abwärme aus der Industrie oder aus Gebäuden in das Fernwärmesystem zu integrieren.

Dazu werden wir in dem neu entstehenden Stadtteil Patrick-Henry-Village (PHV), einer ehemaligen US-Armee-Siedlung, ein Fernwärmenetz mit einer niedrigeren Temperatur betreiben und ergänzend ein intelligent gesteuertes, wechselwarmes Netz aufbauen.

Ein solches Netz liefert sowohl Wärme als auch Kälte, und nutzt dazu Abwärme und -kälte im Wechsel: Im Winter kann man über das System zum Beispiel Wärme aus Server-Räumen nutzen, um Wohnungen zu heizen. Im Sommer fließt dagegen kühlendes Wasser durch die Leitungen in Wänden, Böden oder Decken.Dabei erwärmt es sich, wird wieder ins Netz eingespeist und anderen Verbrauchern als Wärme zur Verfügung gestellt. Ein Drittel der Energie, welche die Gebäude des PHV entweder durch Aufheizen im Sommer oder durch Heizen im Winter speichern, wird durch das wechselwarme System wieder eingesetzt statt in die Umwelt zu entweichen. So wird die vorhandene Energie bestmöglich genutzt.

Um Erfahrungen für das Patrick-Henry-Village zu sammeln, planen wir einen Prototyp auf dem Gelände der Stadtwerke Heidelberg in Bergheim: In einem unserer Gebäude bauen wir eine Standard-Wohnung als Showroom ein und simulieren dort das typische Verbrauchsverhalten von Bewohnern in ausgesuchten Haushaltsgrößen bezogen auf Heizung und Warmwasser. Dabei werden wir die komplexe Steuerungstechnik erstmals einrichten, erproben und weiterentwickeln.

Pilotprojekt

für Klimaschutz im
Patrick-Henry-Village

Unser Engagement im Bereich der Forschung und Entwicklung und speziell für die Wärmenetze 4.0 hat uns ein Gütesiegel eingebracht: Der Stifterverband hat uns das Siegel Innovativ durch Forschung verliehen. Er würdigte damit unsere »besondere Verantwortung«, die wir »für Staat und Gesellschaft übernehmen«.

Innovativ durch Forschung 2020/2021

Ziele der Energiekonzeption 2020/2030

Wärme

  • 50 Prozent grüne, CO2-freie Wärme für alle Fernwärme-Kunden bis 2020: Ziel erreicht.
  • Ein Drittel Eigenerzeugung für die Fernwärme in Heidelberg bis 2025: aktuell rund 25 Prozent.
  • Ausbau des Bezuges von Grüner Wärme aus der Region: aktuell rund 30 Prozent.
  • Ausbau des Fernwärmenetzes: läuft.

Strom

  • Fünf bis sieben Megawatt mehr Photovoltaik (PV) von 2020 bis 2025 als Beitrag zum Ziel der Stadt, bis 2025 zehn Megawatt mehr PV-Leistung zu erreichen. Erreicht: ein Megawatt.
  • Zuzüglich 14 Megwatt bis Ende 2024 bzw. 24 Megawatt bis 2030 durch bundesweiten Zubau von PV und Windenergie.
  • Anzahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte für Elektromobilität in Heidelberg zusammen mit der Stadt Heidelberg auf 150 bis 2021 steigern. Erreicht: über 100.
  • 100 Prozent grüner, CO2-neutraler Strom für Bürgerinnen und Bürger in der Grundversorgung: Ziel erreicht.

Partizipation und Gemeinschaft

  • Energiewende und Klimaschutz als Gemeinschaftsaufgabe mit Partnern meistern.
  • Energiewende mit den Bürgerinnen und Bürgern realisieren.
  • Auf regionalen Infrastrukturen aufbauen und sie zukunftsfähig weiterentwickeln.
  • Klimaneutrales Wachstum der Stadt Heidelberg unterstützen.
  • Kooperationen und Dialoge für Klimaschutz.

Best Practice-Austausch

über grüne Wärme

Dialog und Austausch

Der Dialog mit unseren zahlreichen Partnern ist für uns ein leitendes Prinzip – auch in Zeiten von Kontaktbeschränkungen. Weil wir öffentliche Infrastrukturen gestalten, möchten wir die Meinungen in der Öffentlichkeit kennen und verstehen. Wir setzen daher auf Austausch und führen im Rahmen der Energiekonzeption 2020/2030 viele Gespräche. So haben wir daran mitgewirkt, die Online-Konferenz Best Practice Grüne Wärme vorzubereiten und durchzuführen – zusammen mit Umweltverbänden, Vertretern von Fridays for Future sowie von anderen Energie­ver­sorgern aus der Metropolregion Rhein-Neckar, dem Bundesgebiet und aus Österreich.

Wir haben uns dort für unseren Kurs eingesetzt, die Energiewende regional zu denken und Mittel effizient und zielgerichtet einzusetzen, um Klimaschutz best- und schnellstmöglich zu realisieren. Wir haben aber auch gehört, wie wichtig einigen unserer Gesprächspartner ein noch schnellerer Weg ist, und setzen daher weiterhin auf Dialog und Austausch über unsere nächsten Schritte.

Weitermachen – mit noch mehr grünem Strom

Auch beim Ausbau von grünem Strom ging es voran: Die Stadtwerke Heidelberg wollen die Stadt Heidelberg als Partner unterstützen, die Photovoltaik-Leistung bis zum Jahr 2025 um 25 Megawatt zu steigern. Damit erreicht die Stadt Heidelberg ihr Ziel aus dem 30-Punkte-Plan für den Klimaschutz, die Solar- und Windenergie-Leistung bis 2025 auf insgesamt 43 Megawatt zu erhöhen.

Bis 2025 wollen wir dazu Anlagen mit einer Leistung von mindestens fünf Megawatt auf Dächern städtischer Gebäude installieren. Die ersten wurden schon im Jahr 2020 fertiggestellt. Da die Flächen für den Ausbau auf Heidelberger Gemarkung aber begrenzt sind, braucht es auch neue Wege. Deshalb beteiligen wir uns an einer neuen bundesweiten Stadtwerke-Kooperation, der Trianel Wind und Solar (TWS). Rund 20 Stadtwerke werden dort gemeinsam Solar- und Windenergie-Anlagen in ganz Deutschland entwickeln. Der Heidelberg zuzurechnende Anteil daran liegt bei 14 Megawatt bis 2024 bzw. 24 Megawatt bis 2030. So wird es möglich, das ambitionierte Ziel der Stadt zum Ausbau von Strom aus erneuerbaren Energien zu erreichen.

Vorstellung der Kooperation mit der Trianel Wind und Solar

Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Heidelberg. Geschäftsführer Prof. Dr. Rudolf Irmscher und Sabine Lachenicht, Leiterin des Umweltamts, (v.r.) stellten der lokalen Presse im Sommer 2020 die Kooperation mit der Trianel Wind und Solar vor.

Vorstellung der Kooperation mit der Trianel Wind und Solar

Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Heidelberg. Geschäftsführer Prof. Dr. Rudolf Irmscher und Sabine Lachenicht, Leiterin des Umweltamts, (v.r.) stellten der lokalen Presse im Sommer 2020 die Kooperation mit der Trianel Wind und Solar vor.

Auf dem Weg zu einem der besten Stadtwerke

Um all unsere Ziele für beste Versorgung, Klimaschutz und Energiewende zu erreichen, brauchen wir weiterhin gute und engagierte Mitarbeiter. Deshalb sind wir gefordert, uns im Wettbewerb um Talente hervorzuheben. Prinzipiell haben wir gute Voraussetzungen dafür, denn wir haben viel zu bieten: Arbeiten mit Sinn und zum Wohl der Menschen, die hier leben, spannende Aufgaben, viele Innovationsthemen, ein soziales und wertschätzendes Umfeld und vieles mehr. Alle diese Vorzüge kommunizieren wir seit dem Jahr 2020 verstärkt in einer breit angelegten Arbeitgeber-Kampagne. Unter der Internetadresse und dem Slogan sowillicharbeiten.de geben wir Einblicke in unsere Arbeitswelt und werben in Schulen, bei – derzeit virtuellen – Ausbildungsmessen und an vielen Stellen in der Region für unser Ausbildungs- und Arbeitsplatz-Angebot.

Im Sommer 2020 haben wir eine Arbeitgeber-Kampagne unter der Internetadresse und dem Slogan sowillicharbeiten.de gelauncht, um uns im Wettbewerb um Talente zu positionieren.

Launch der Arbeitgeberkamagne unter dem Slogan sowillicharbeiten.de
Launch der Arbeitgeberkamagne unter dem Slogan sowillicharbeiten.de

Im Sommer 2020 haben wir eine Arbeitgeber-Kampagne unter der Internetadresse und dem Slogan sowillicharbeiten.de gelauncht, um uns im Wettbewerb um Talente zu positionieren.

Im Jahr 2020 haben wir als Arbeitgeber zudem zwei Auszeichnungen von unabhängigen Stellen erhalten: Der TÜV Rheinland bestätigte uns, ein Ausgezeichneter Arbeitgeber zu sein, und das Marktforschungsinstitut trendenc zertifizierte uns nach umfassender Meinungsbefragung unter unseren Auszubildenden und dual Studierenden als Faires Ausbildungsunternehmen. Auch im Arbeit­geber-Bewertungsportal kununu erreichen wir seit vielen Jahren Bewertungen deutlich über denen vergleichbarer Unternehmen.

Im Jahr 2020 haben wir noch einige weitere Preise für unsere Leistungen erhalten: Ende August wurden wir erneut für unsere Produkte und Services beim Energiewende Award in der Kategorie Strom ausgezeichnet. Wie in den Jahren zuvor haben wir außerdem wieder den Innovationspreis von Focus Money erhalten – dieses Mal mit einem besonders herausragenden Ergebnis: als Bester der Branche. In 2020 wurden außerdem im Auftrag der Zeitschrift für Kommunalwirtschaft (ZfK) und von Focus Money Quellen im Web, in Social-Media-Kanälen und in Foren geprüft, um das Vertrauen in die Unternehmen, ihre Seriosität und ihr Ansehen zu bewerten: Hier erreichten wir Platz 11 von 1.100 betrachteten Unternehmen deutschlandweit.