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Stadtwerke Heidelberg

Energie

Wir bieten nicht nur günstige Produkte für mehr Klimaschutz, sondern helfen unseren Kunden auch Energie zu sparen. Deshalb haben wir 2017 zum Stromsparwettbewerb aufgerufen. Immer mehr erneuerbare Energie erzeugen wir übrigens selbst. Davon haben sogar die Bienen etwas: So ist 2017 rund um unser Holz-Heizkraftwerk eine bunte Blumenwiese mit vielen Bienenstöcken entstanden.

Denise Köhler
Stadtwerke Heidelberg Energie, organisierte den Stromsparwettbewerb 2017

Die Stadtwerke Heidelberg Energie sind als Vertriebsgesellschaft zuständig für die Beschaffung von Energie sowie für die Lieferung von Strom, Erdgas und Fernwärme. Ihren Kunden bieten sie Produkte und Services zum Energiesparen rund um das Ökostrom-Produkt heidelberg KLIMA an. Die Gesellschaft ist außerdem für energiewirtschaftliche Grundsatzfragen zuständig. Ende 2017 beschäftigte sie 31 Personen.

Unser Umfeld

Im Laufe des Jahres 2017 sind die Beschaffungspreise für Strom gestiegen. Die Strompreise in der Grundlast haben sich zum ersten Mal seit vielen Jahren durch steigende Steinkohlepreise erhöht. Ein wesentlicher Grund ist die wachsende Nachfrage aus China und Indien.

2017 wurde zudem wieder eine Reihe von Preisbestandteilen der Strom- und Gas-Produkte durch den Staat sowie die Netzbetreiber festgelegt. Auch wenn zum ersten Mal seit vielen Jahren die EEG-Umlage zur Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien rückläufig war, stiegen die von den Stadtwerken Heidelberg nicht beeinflussbaren Preis-Bestandteile beim Strom in der Summe um 0,571 Cent pro Kilowattstunde netto.

Den Hauptanteil verursachten dabei die Netznutzungsentgelte. Erhoben werden sie von den Netzbetreibern. Unter anderem dienen sie dazu, den Ausbau des Netzes sowie Maßnahmen zur Sicherung der Stromnetz-Stabilität zu finanzieren. Ihre Wirkung auf den Endkundenpreis wurde durch die Senkung der EEG-Umlage sowie einiger weiterer Umlagen und Abgaben nur leicht gemindert. Die nicht beeinflussbaren Kosten für die Stromlieferanten am Endkundenpreis betragen seit Anfang 2018 erstmals über drei Viertel des Strompreises.

Auch beim Gas erhöhte sich der Preis für das Lieferjahr 2017 ab dem zweiten Quartal 2016, da sowohl die Preise für Rohöl als auch für Steinkohle wieder zunahmen. Beim Gas stiegen zum Januar 2018 ebenfalls die Netznutzungsentgelte.

Im März 2018 hat die AG Energiebilanzen bekannt gegeben, dass der Brutto-Energieverbrauch in Deutschland aufgrund des gesamtwirtschaftlichen Wachstums sowie des Bevölkerungszuwachses in 2017 um knapp ein Prozent gestiegen ist. Das Wetter hat dagegen keine große Rolle für die Entwicklung des Energieverbrauchs gespielt. 2017 war es im Durchschnitt nur wenig wärmer als im Vorjahr.

Der Anteil erneuerbarer Energien ist in 2017 weiter gewachsen. Bezogen auf die Brutto-Stromerzeugung hat er sich von 29,2 in 2016 auf 33,3 Prozent erhöht (AG Energiebilanzen). Diese Daten umfassen auch die erzeugte Menge an Strom, die für den Betrieb der Kraftwerke eingesetzt wird. Zieht man diesen Anteil ab, erhält man die Nettostromerzeugung: Laut Fraunhofer ISE beträgt der Anteil erneuerbarer Energien unter diesem Blickwinkel über 38 Prozent.

Für die energiewirtschaftlichen Aktivitäten der Stadtwerke Heidelberg waren außerdem die Klimaschutzziele der Stadt Heidelberg leitend: Bis 2050 soll der CO2-Ausstoß auf 95 Prozent gegenüber 1990 sinken.

Ausgezeichnet!

Ausge-
zeichnet!

Energiewende Award 2017 gewonnen

Bei der Energiewende vorne dabei

Die Stadtwerke Heidelberg Energie übernehmen die energiewirtschaftlichen Grundsatzplanungen für den Gesamtkonzern und entwickeln die Energiekonzeption 2020 als Plan für die Energiewende kontinuierlich zur Energiekonzeption 2030 weiter. Auch der Bau des Energie- und Zukunftsspeichers liegt in der Regie der Gesellschaft. Zudem übernimmt sie die Gas- und Biomethanbeschaffung für die Energieerzeugungsanlagen der Stadtwerke Heidelberg Umwelt. Mit ihren Aktivitäten für die Energiewende findet das Unternehmen auch bundesweit Anerkennung. So konnten die Stadtwerke Heidelberg 2017 den Energiewende Award für sich gewinnen.

Symbolischer Spatenstich für den Energie-und Zukunftsspeicher

Bereits 2016 wurden die Bauplanungen für den Energie- und Zukunftsspeicher angekündigt. Aufgabe der technischen Anlage ist es, Wärme zu speichern und bei Bedarf wieder an das Netz abzugeben. Damit kann das Energiesystem flexibler gestaltet und die Fernwärmebeschaffung optimiert werden. Das 55 Meter hohe Gebäude wird eine Aussichtsplattform mit einer Gastronomie erhalten und in einen Energie- und Bewegungspark eingebettet. Damit wird es für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Im Jahr 2017 wurde die Vorbereitung zum Bau des Energie- und Zukunftsspeichers voran­gebracht. Im Juli fand der symbolische ­Spatenstich statt. Rund 200 Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft nahmen an dem feierlichen Event teil.

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Der Energie- und Zukunftsspeicher im Energiepark Pfaffengrund ermöglicht ein flexibleres Energiesystem – und wird in 55 Metern Höhe eine Gastronomie mit Fernblick für die Öffentlichkeit bieten.

Immer mehr Ökostrom-Kunden

Immer mehr
Ökostrom-
Kunden

13,6 % bzw. mehr als 10.000
Ökostrom-Kunden

Immer mehr erneuerbare Energien im Strommix

Nach der offiziellen Stromkennzeichnung lag der Ökostrom-Anteil bezogen auf den Strombedarf aller Kunden der ­Stadtwerke Heidelberg Energie Ende 2016 bei 77,7 (Vorjahr: 73,6) Prozent. Zum Vergleich: Der bundesweite Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung wurde zu diesem Zeitpunkt mit 32,0 Prozent angegeben. Die Daten werden jeweils zum 1. November des nächsten Jahres veröffentlicht. Die Ergebnisse für 2017 lagen zum Zeitpunkt der Redaktion noch nicht vor.

Die Stromkennzeichnung nach dem Energiewirtschaftsgesetz bildet jedoch nur die Beschaffung ab, denn die Kennzahl hat ­einen bundesweiten Fokus und soll Doppelbilanzierungen vermeiden. Möchte man jedoch die gesamte Wirkungsreichweite und die Fortschritte eines Unternehmens abbilden, ist auch die Erzeugung zu betrachten. Die Stadtwerke Heidelberg produzieren rund sieben Prozent des Stroms ihrer Kunden aus erneuerbaren Energien selbst. Produziert wird der Strom vorwiegend in Anlagen, die während der letzten fünf Jahre in Betrieb gegangen sind. Dazu zählen mehrere größere PV-Anlagen, das Holz-Heizkraftwerk sowie sechs neue Blockheizkraftwerke (BHKW), davon vier mit Biomethan betrieben. Insgesamt können die Stadtwerke Heidelberg so fast 85 Prozent des Strombedarfs ihrer Kunden mit erneuerbaren Energien decken.

Ihren Strom-Kunden bieten die Stadtwerke Heidelberg Energie zwei Ökostrom-Produkte an: heidelberg KLIMA mit dem ok-Power-Label sowie den Ökostrom-Klassiker heidelberg GREEN mit dem Grüner-­Strom-Label. Für ein Maximum an Klimaschutz sind beide Angebote miteinander kombinierbar. Durch die Entscheidung für diese Produkte

können die Kunden dazu beitragen, dass der Ökostrom-Anteil im Strommix des Unternehmens noch weiter steigt. In den vergangenen Jahren wurden über 10.000 Ökostrom-Kunden gewonnen, da die Stadtwerke Heidelberg Energie diese Produkte verstärkt in den Fokus von Vertrieb und Marketing gerückt haben.

Unterstützung beim Energiesparen

Die Stadtwerke Heidelberg Energie bieten zudem eine Reihe von Produkten an, mit denen Verbraucher ihren Energiebedarf möglichst energiesparend und klimaschonend decken können. Diese Services basieren auf dem Ökostrom-Produkt heidelberg KLIMA. Ihre Bandbreite reicht vom Heizungspumpentausch über die Energiesparberatung und Effizienzprämien für energiesparende Haushaltsgeräte bis hin zu Angeboten zur Förderung von Elektromobilität.

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Über 400 Kunden hatten sich für den Stromsparwettbewerb 2017 angemeldet. Die Teilnehmenden wurden mit Energiespartipps und Quartalsaktionen zum Dranbleiben motiviert.

Das Jahr 2017 war darüber hinaus ein erklärtes Stromsparjahr: Die Stadtwerke Heidelberg hatten ihre Kunden zu einem Wettbewerb um die besten Einsparergebnisse im Laufe eines Jahres aufgerufen. Bis Januar hatten sich 400 Teilnehmende angemeldet. Im Februar 2017 startete der Wettbewerb. Während der Laufzeit von zwölf Monaten erhielten die Kunden regelmäßig Stromspartipps. Mehrere Quartalsaktionen mit attraktiven Preisen sorgten dafür, dass die Energiesparer am Ball blieben. Im April 2018 wurden schließlich die erfolgreichsten Stromsparer gekürt. Die Idee zum Wettbewerb entstand in Kooperation mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und floss in den Masterplan 100% Klimaschutz ein – den Klimaschutzplan der Stadt, mit dem Heidelberg bis 2050 nahezu klimaneutral werden soll.

Stromsparjahr 2017

Stromspar­jahr 2017

Kunden und Sportvereine
durch Wettbewerbe zum
Stromsparen motiviert

Auch die Sportvereine wurden in 2017 von den Stadtwerken Heidelberg Energie zum Energiesparen motiviert: Zum zweiten Mal führte die Gesellschaft einen Wettbewerb unter allen Vereinen durch, die Mitglied im Sportkreis und gleichzeitig ihre Kunden sind. Als Unterstützung erhielten die Vereine eine Starterbox mit einem Stromspar-Messgerät, Energiesparlampen und einem Gutschein für den Energiesparshop. Außerdem wurden die Vereine auf Wunsch von der Beratungsagentur ­KliBA Heidelberg direkt in ihren Sportstätten beraten. Im März 2018 wurden die drei Gewinner prämiert.

Energiewende auch beim verkehr

Die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr rücken in der Energiewende enger zusammen: Der Verkehr als einer der größten energieverbrauchenden Bereiche kann über Elektromobilität auch vom Umbau der Energiesysteme profitieren und seinerseits wiederum Speicherfunktionen für Strom aus erneuerbaren Energien übernehmen. Elektromobilität ist außerdem ein wichtiger Lösungsansatz, um die Luftqualität in den Städten zu verbessern. Die Stadtwerke Heidelberg engagieren sich daher für den Ausbau der Elektromobilität mit Ökostrom.

In den vergangenen Jahren hat der Energieversorger verschiedene Services rund um die Elektromobilität entwickelt und zudem an sechs Standorten insgesamt 14 Ladepunkte in Heidelberg und Neckar­gemünd aufgebaut. In Zusammenarbeit mit der Stadt Heidelberg und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) planen die Stadtwerke Heidelberg Energie nun weitere Ladestationen im öffentlichen Bereich: Bis Ende 2020 sollen 150 Ladepunkte für die Öffentlichkeit in Heidelberg angeboten werden.

Immer elektromobiler

Immer
elektromobiler

150 Ladepunkte in ganz
Heidelberg bis zum
Jahr 2020

Neue Perspektiven, um Lademöglichkeiten im Straßenraum unterzubringen, eröffnen dabei multifunktionale, intelligente Straßenleuchten, die neben Beleuchtung auch die Messung von Umgebungsdaten sowie Lademöglichkeiten für E-Mobile bietet. Die erste Leuchte mit Ladefunktion wurde im Dezember 2017 am Gadamer Platz in Heidelberg-Bahnstadt in Betrieb genommen. Direkt daneben hat das Amt für Verkehrsmanagement zwei Parkplätze für E-Mobile eingeplant, einer davon reserviert für Carsharing-Autos.

Parallel zu ihren Aktivitäten zum Ausbau der Ladeinfrastruktur arbeiten die Stadtwerke Heidelberg am Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes zur eichrechtskonformen Abrechnung der Ladevorgänge.

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Neue Chancen für mehr Ladestationen im öffentlichen Raum bieten intelligente Straßenleuchten mit Ladefunktion. Die erste davon wurde im Dezember 2017 am Gadamer Platz in Heidelberg-Bahnstadt in Betrieb genommen.

Bester Strom- und Top-Gasversorger

In 2017 und Anfang 2018 wurden die Ergebnisse von zwei unabhängigen Marktanalysen im Auftrag des Magazins Focus Money veröffentlicht. Demnach schnit­ten die Stadtwerke Heidelberg als »­Bester Stromversorger in Heidelberg« und »Top-Gasversorger in Heidelberg« ab. Beim Strom wurden vor allem die Energiespar-Services, die Ökostrom-Angebote sowie die Wahlmöglichkeit zwischen Festpreis-Garantie und flexibler Grundversorgung positiv hervorgehoben. Auch bei der Bewertung durch Kunden in der Region lagen die Stadtwerke Heidelberg gemessen an allen Anbietern im Bundesland Baden-Württemberg weit vorne.

Bei der Untersuchung der Gasversorger schnitten die Stadtwerke Heidelberg ebenfalls gut ab. Wie beim Strom ­waren es auch hier die Klima-Angebote wie heidel­berg BIOGAS, die Energiesparberatung und der Online-Energiespar-Shop des Unternehmens, die zu der Auszeichnung beitrugen. Außerdem punktete das Unternehmen durch seine gute Online- und Offline-­Erreichbarkeiten sowie seine Präsenzen in den sozialen Medien.

Wärme wird grüner

Wärme
wird grüner

20 % von heidelberg WÄRME
aus erneuerbaren
Energien

Angepasste Preise in der Strom- und Gas-Grundversorgung und günstigere Alternativen

Die Preise für Strom und Gas werden zunehmend durch externe Preisbestandteile bestimmt. Beim Strom lagen die im Herbst 2017 veröffentlichten nicht beeinflussbaren Kosten durch Umlagen, Abgaben und Netzentgelte erstmals über drei Viertel des Strom-Endkundenpreises. Neben den Netzentgelten sind auch die Beschaffungspreise für Strom und Gas in 2017 gestiegen. Die Stadtwerke Heidelberg haben daher ihre Strom- und Gaspreise in der Grundversorgung zum Start des Jahres 2018 erhöht. Für einen Durchschnittshaushalt mit einem Verbrauch von jährlich 3.500 Kilowattstunden Strom und 18.000 Kilowattstunden Erdgas stiegen die Stromkosten damit um 3,61 Prozent und die Erdgaskosten um 4,66 Prozent. Gleichzeitig haben die Stadtwerke Heidelberg ihren Kunden als günstigere Alternativen ihre Festpreis-Produkte angeboten.

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In 2017 wurden unsere Produkte und Services gründlich auf den Prüfstand gestellt. Das Fazit der unabhängigen Untersuchungen: Wir sind »Bester Stromversorger« und »Top-Gasversorger« in Heidelberg.

Immer grünere Fernwärme

Seit Auslaufen eines langfristigen Liefervertrages arbeiten die Stadtwerke Heidelberg kontinuierlich daran, das Liefer- und Erzeugungskonzept für ihr Fernwärme-Produkt heidelberg WÄRME zu optimieren. Dabei haben sie sich auf die Fahne geschrieben, mehr Unabhängigkeit durch eine Diversifizierung der Fernwärme-Herkunft zu erreichen und so das Preisrisiko für die Kunden zu streuen. Gleichzeitig soll die Fernwärme-Infrastruktur genutzt werden, um die Klimaschutzziele der Stadt Heidelberg und der Stadt Eppelheim zu erreichen.

Durch den Bau des Holz-Heizkraftwerks und der Biomethan-Blockheizkraftwerke beträgt der Erneuerbare-Energien-Anteil bereits 20 Prozent. Eine weitere Steigerung ist durch eine geplante Solarthermie-Anlage in Eppelheim abzusehen. Der Energie- und Zukunftsspeicher wird den Bezug und den Betrieb der Kraftwerke zusätzlich optimieren. Weitere Möglichkeiten zur Erhöhung der erneuerbaren Energien, etwa durch Kooperationen innerhalb der Metropol­region Rhein-Neckar, sind in der Prüfung.

Aufgrund der veränderten Liefer- und Beschaffungsbedingen hatten die Stadtwerke Heidelberg Anfang 2016 eine stufenweise Preisanpassung von 2016 bis 2018 angekündigt: Der Leistungspreis wurde jeweils zum 1. Januar 2016, 2017 und 2018 angehoben, während der Arbeitspreis gesenkt werden konnte.

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Von unserem Engagement für die Umwelt profitieren auch die Bienen: Seit 2017 gibt es vor unserem Holz-Heizkraftwerk eine bunte Blumenwiese mit Bienenstöcken.

Vertriebliche Aktivitäten seit Beginn des Jahres 2018 gebündelt

Im Laufe des Jahres 2017 wurde im Gesamt-Konzern Stadtwerke Heidelberg ein Projekt zur vertrieblichen Neuausrichtung durchgeführt, um die Vertriebs-Aktivitäten besser abzustimmen und zu bündeln. Alle endkundennahen Energiedienstleistungen, ausgenommen der Netzservices, sowie die Kundenservices wurden dazu in die Stadtwerke Heidelberg Energie integriert. Die Umstellung ist seit dem 1. Januar 2018 wirksam.

Absatz- und Umsatzentwicklung

Strom

2017 betrug die Absatzmenge beim Strom ohne Stromhandel 779,1 (Vorjahr: 540,2) Millionen Kilowattstunden. Die Veränderung ist insbesondere auf Kunden­zugewinne im Geschäftskundensegment zurückzuführen. Die Umsatz­erlöse stiegen entsprechend.

STROM-ABSATZ ohne Stromhandel (in Mio. kWh) 2017 2016 2015
Privat- und Geschäftskunden 216,9 212,2 235,1
Großkunden 525,3 305,3 211,0
Nachtstromspeicherheizungen 6,8 5,6 5,6
Verbundene Unternehmen 30,0 17,1 11,7
Summe 779,1 540,2 463,4
UMSATZ ohne Stromhandel (Tsd. €) 1 2017 2016 2015
Strom 120.853 96.347 87.765

Absatz- und Umsatzentwicklung

Wärme: Erdgas und Fernwärme

Der Erdgasabsatz betrug in 2017 912,5 Millionen Kilowattstunden und lag damit leicht unter dem Vorjahr (939,8). Die Umsatzerlöse sanken entsprechend.

Die Nachfrage nach der Fernwärme stieg von 511,5 auf 517,4 Millionen Kilowattstunden. Die Gründe dafür waren der Ausbau des Fernwärmenetzes unter anderem in Heidelberg-Bahnstadt sowie auf den Konversionsflächen und seine Verdichtung in verschiedenen Stadtteilen. Die Umsatzerlöse stiegen daher ebenfalls gegenüber dem Vorjahr.

GAS-ABSATZ nach Kundengruppen (Mio. kWh) 2017 2016 2015
Privat- und Geschäftskunden 614,6 654,4 648,0
Großkunden 119,6 111,2 153,9
Weiterverteiler 39,1 44,4 76,0
Verbundene Unternehmen 139,2 129,8 145,8
Summe 912,5 939,8 1.023,7
UMSATZ (Tsd. €) 2017 2016 2015
Gas 43.816 47.684 51.034
FERNWÄRME-ABSATZ nach Kundengruppen (Mio. kWh) 2017 2016 2015
Tarifkunden 337,4 328,3 318,2
Großkunden 151,0 154,5 144,5
Verbundene Unternehmen 29,0 28,7 25,7
Summe 517,4 511,5 488,4
UMSATZ (Tsd. €) 2017 2016 2015
Fernwärme 41.330 40.594 38.300