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Vollständiger Bericht

Kapitel einzeln

Nachhaltigkeitskennzahlen und -Management

Gute Idee:

Nachhaltig Wirtschaften.

Verantwortliches Handeln und konsequentes Einsetzen für Umweltschutz

Nachhaltigkeitskennzahlen
und -Management

Jährlich erheben wir ein Set an Nachhaltigkeits-Kennzahlen: So können wir sehen, wie sich unsere Leistungen nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch unter ­ökologischer und sozialer Perspektive entwickelt haben. Die Nachhaltigkeits-­Kennzahlen leiten sich aus unseren strategischen Zielen ab, die wir unter anderem in der Energiekonzeption 2020/ 2030 und der Strategie Stadtwerke Heidelberg 2022 fest­gelegt haben. Außerdem haben wir im Rahmen des Umweltmanagements Ziele ­definiert, die in der Umwelterklärung nach der EMAS-Verordnung veröffentlicht sind.

Die Kennzahlen helfen uns, Verbesserungsmöglichkeiten zu finden und geeignete Maßnahmen abzuleiten. Zudem zeigen wir der interessierten Öffentlichkeit so, wo wir stehen und wie wir uns entwickelt haben. Die Kennzahlen werden jährlich aus verschiedenen Unternehmensbereichen zusammengeführt und von der Geschäftsführung als oberster verantwortlichen Stelle für Nachhaltigkeit bewertet. Nachhaltigkeitsaspekte haben wir darüber hinaus in unser konzernweites Risikomanagement integriert sowie in verschiedenen Leitbildern und Codizes berücksichtigt.

Leitbilder und Codizes rund um Nachhaltigkeit

  • Strategie Stadtwerke Heidelberg 2022
  • Energiekonzeption 2020/ 2030
  • Umweltleitlinien
  • Anti-Korruptions-Richtlinie
  • Datenschutz-Richtlinie
  • Gleichstellungsgrundsätze

Finanzen

Ziel übertroffen

Das wirtschaftliche Ergebnis der Stadtwerke Heidelberg wird von den Verlusten für die Bäder und den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie von den Gewinnen im Versorgungsbereich geprägt. Die Bäder und der ÖPNV sind als Service-Angebote für die Bürger in den meisten Kommunen Verlustbringer: Im bundesweiten Benchmark verursacht ein Bad durchschnittlich eine Million Euro Verlust. Bei dieser Summe hat sich auch das Ergebnis der Bäder bei den Stadtwerken Heidelberg eingependelt. In 2018 lag der Verlust bei 5,4 (Vorjahr: 5,7) Millionen Euro für fünf Bäder.

Für den öffentlichen Personennahverkehr mit Bus und Bahnen, betrieben von dem städteübergreifenden Unternehmen Rhein Neckar Verkehr GmbH (rnv) für Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen, wird für die nächsten Jahre ein Verlust von 28 bis 29 Millionen Euro kalkuliert. Die Heidelberger Straßen- und Bergbahn übernimmt die Verluste aus dem operativen Geschäft der rnv in Heidelberg. Im Jahr 2018 betrug der Verlust der Heidelberger Straßen- und Berg­bahn 27,8 (Vorjahr: 27,1) Millionen Euro.

Dem gegenüber stehen Gewinne aus dem Versorgungsbereich der Stadtwerke Heidelberg. Im Bereich Energie, Netze und Umwelt liegt der Fokus des Unternehmens darauf, eine wirtschaftliche Optimierung bei gleichzeitigem Wachstum zu erreichen. Dazu werden seit 2009 aufeinander aufbauende Restrukturierungs- und Modernisierungsprogramme umgesetzt, die sukzessive ergebniswirksam werden. Die Programme umfassen einen sozialverträglichen Mitarbeiterabbau durch Abfindungen, Altersteilzeitregelungen oder Ringtausch im Unternehmen und mit der Stadtverwaltung Heidelberg. Diese Aktivitäten haben zu Kostensenkungen im gesamten Versorgungsbereich geführt. Insgesamt lag der Ergebnisbeitrag der Gesellschaften des Versorgungsbereichs und der Garagengesellschaft im Jahr 2018 daher bei 16,5 (Vorjahr: 26,9) Millionen Euro. Das Ergebnis im Vorjahr wurde durch Erträge aus Sondereffekten positiv beeinflusst. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2018 kamen dagegen keine Sondereffekte zum Tragen. Dennoch wurde das anvisierte Ergebnis von 11,8 Millionen Euro übertroffen.

Aus den Ergebnissen der einzelnen Gesellschaften ergibt sich damit insgesamt ein Jahresfehlbetrag von 16,7 (Vorjahr: 5,9) Millionen Euro. Im Konzernabschluss beträgt der Jahresfehlbetrag 17,3 (Vorjahr: 7,2) Millionen Euro. Die Differenz erklärt sich aus unterschiedlichen bilanziellen Vorschriften für die Berücksichtigung von Firmenwerten im Konzernergebnis. Im Rahmen des Jahresabschlusses wurden 16,7 Millionen Euro aus der Kapitalrücklage entnommen, so dass ein ausgeglichenes Bilanzergebnis der Stadtwerke Heidelberg als Obergesellschaft erzielt wurde.

Umweltschutz

Schon im Jahr 1995 haben wir ein Umweltmanagementsystem nach der europäischen EMAS-Verordnung aufgebaut, um den Umweltschutz in allen unseren Prozessen zu berücksichtigen. 1996 wurde das System erstmals validiert. Seitdem bilanzieren wir jährlich unsere Umweltwirkungen, schreiben ein systematisches Umweltprogramm mit Zielen und Maßnahmen fort und führen alle drei Jahre eine Umweltbetriebsprüfung durch. Ihre Ergebnisse werden von einem externen Gutachter validiert und in einer Umwelt­erklärung dokumentiert. Alle drei Jahre veröffentlichen wir eine umfassende, in den Jahren dazwischen eine aktualisierte Umwelterklärung. Die Umweltkennzahlen im Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht orientieren sich an den Vorgaben aus dem EMAS-Gemeinschaftssystem.

Noch mehr Umweltschutz
Noch mehr Umweltschutz

Noch mehr Umweltschutz

EMAS-Umwelterklärung: siehe www.swhd.de/ verantwortung

EMAS-Umwelterklärung: siehe www.swhd.de/verantwortung

Umweltwirkungen

durch Eigenverbrauch inklusive Dienstleistungen1
Energieeffizienz 2018 2017 2016
Gesamt-Energieverbrauch (Strom, Fernwärme, Gas)2 (MWh) 187.800 198.239 175.591
Treibstoffe (MWh) 1.432 1.470 1.475
Anteil erneuerbarer Energien am Gesamt-Stromverbrauch (%) 70 74 65
Anteil erneuerbarer Energien am Gesamt-Wärmeverbrauch (%) 19 20 19
Materialeffizienz (kg)
Gefahrstoffe 50.907 48.579 40.886
Wasser (m3)
Trinkwasserverbrauch 169.519 153.079 169.617
Abfälle3 (t)
Abfälle zur Verwertung 5.255 5.313 6.001
Abfälle zur Entsorgung 158 71 67
Gefährliche Abfälle zur Verwertung 273 228 29
Gefährliche Abfälle zur Entsorgung 0,03 0,9 10,8
Biologische Vielfalt (m2)
Flächenverbrauch/überbaute Fläche4 75.278 75.278 75.278
Emissionen5 (t)
Treibhausgase: CO2-Äquivalent ohne SF6, F-Gasen und Methant   17.947 17.868 18.242
Treibhausgase: CO2-Äquivalent mit SF6, F-Gasen und Methant   18.914 18.834 19.208
Gesamtemission in die Luft: CO, NOX, SO2, Feinstaub 127,6 132,2 124,8

Energieverbrauch

Rund 68 (Vorjahr: 70) Prozent des Gesamt-Energieverbrauchs gehen auf die Nutzung von Gas zurück. Der größte Teil des eingesetzten Erd- und Biogases wird zur Erzeugung von Strom und Wärme in Anlagen der Stadtwerke Heidelberg Umwelt verwendet. Im Jahr 2018 ist der Gas-Verbrauch gegenüber dem Vorjahr aufgrund des heißen Sommers und des milden Winters gesunken. Damit ging eine geringere Produktion an Strom und Wärme einher.

Rund 14 (Vorjahr: 15) Prozent des Energiebedarfs werden in Form von Fernwärme für Heizzwecke im Unternehmen eingesetzt. Der Fernwärmeverbrauch lag 2018 unter den Vorjahren. Auch hier liegt der Grund im milden Winter.

Energieverbrauch
Energieverbrauch

Energieverbrauch

vor allem durch
Wetter bestimmt

Der Anteil des Stroms am gesamten Energieverbrauch betrug 2018 17 (Vorjahr: 15) Prozent. Die Steigerung ist auf die Bauarbeiten im Energiepark Pfaffengrund zurückzuführen. Bei der Straßenbeleuchtung, einem weiteren wesentlichen Stromverbraucher, haben sich die Energieverbräuche im Bestand durch das Modernisierungsprogramm gemindert, allerdings sind 400 neue Lichtpunkte auf der Konversionsfläche Mark Twain Village hinzugekommen, so dass die Einsparungen teilweise kompensiert wurden.

Zusammengerechnet lag der Energie-­Eigenverbrauch über alle aufgeführten Energieträger (Gas, Strom, Fernwärme, ohne Treibstoff) 2018 mit insgesamt 187.800 (Vorjahr: 198.239) Megawattstunden unter demjenigen von 2017 und übertraf gleichzeitig das Jahr 2016. Diese Schwankung ist maßgeblich auf die witterungsbedingt veränderte Eigenerzeugung an Strom und Wärme in den verschiedenen Jahren zurückzuführen.

Alternativen im Fuhrpark
Alternativen im Fuhrpark

Alternativen im Fuhrpark

Elf E-Mobile und
19 Erdgas-Fahrzeuge

Der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamt-Stromverbrauch hat zwischen 2016 und 2017 aufgrund des gestiegenen Ökostrom-Anteils bei der Strombeschaffung weiter zugenommen. In 2018 ist er jedoch gesunken, da sich der Strom­absatz deutlich erhöht hat. Zwar ist die Gesamtmenge an beschafftem Ökostrom mindestens gleichgeblieben, doch ist er anteilig am Absatz gesunken. Damit ist auch der Anteil am Eigenstromverbrauch leicht gesunken. Der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärme entspricht dagegen weitgehend demjenigen der Vorjahre. Im Dreijahresvergleich schlug 2017 die höhere Eigenproduktion in den eigenen Anlagen des Unternehmens, insbesondere im Holz-Heizkraftwerk, zu Buche.

Der Treibstoffverbrauch im Fuhrpark lag 2018 mit 1.432 Megawattstunden in ähnlicher Größenordnung wie im Vorjahr (1.470 MWh). Seit 2016 sinkt der Verbrauch kontinuierlich. Dafür gibt es mehrere Gründe: Der Kraftstoffverbrauch bei den eingesetzten Fahrzeugen reduziert sich, da im Zuge der Ersatzbeschaffung immer effizientere Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb oder, wo immer möglich, Erdgas- und Elektrofahrzeuge zum Einsatz kommen. Insgesamt sind elf E-Mobile, betrieben mit Ökostrom, und 19 Erdgasfahrzeuge im Einsatz und werden intensiv genutzt. Zudem werden zunehmend mehr Dienstfahrten innerhalb des Stadtgebiets mit Fahrrädern oder Pedelecs erledigt. Bei Dienstreisen haben darüber hinaus, per Betriebsvereinbarung festgeschrieben, öffentliche Verkehrsmittel Vorrang.

Wasserverbrauch und Abwasser

Trinkwasserverbrauch fällt bei den Stadtwerken Heidelberg vor allem bei den Schwimmbädern an, außerdem in der Wasserversorgung durch Spülungen des Rohrnetzes, als Überlauf bei den Trinkwasserspeichern, in den Werkstätten, der Verwaltung sowie den Immobilien der Bergbahn und der Parkhäuser. Im Jahr 2018 ist der Wasserverbrauch gegenüber dem Vorjahr um fast elf Prozent gestiegen und lag wieder auf einem ähnlichen Niveau wie 2016. Die Steigerung in 2018 gegenüber 2017 ist insbesondere auf den heißen Sommer zurückzuführen. So erhöhte sich der Wasserverbrauch in den Schwimmbädern um 14 Prozent gegenüber 2017. Zudem wurde mehr Wasser auf dem Werksgelände Pfaffengrund verbraucht. Hier lag die Ursache in den Bauarbeiten für den entstehenden Energiepark. Unter anderem wurden im heißen Sommer 2018 Sprinkler eingesetzt, um beim Aufbau des Betonfundaments für den Energie- und Zukunftsspeicher die notwendigen Temperaturen unter 30 Grad Celsius zu erreichen.

01
Im Holz-Heizkraftwerk wird zu über 90 Prozent Landschafts­pflegematerial und Grünschnitt aus der Region eingesetzt.

Holz-Heizkraftwerk

Der höhere Wasserverbrauch in 2016 gegenüber 2017 ist ebenfalls auf Bauarbeiten sowohl am Hauptsitz des Unternehmens in Bergheim als auch im Werk Pfaffengrund zurückzuführen.

Besonders zu behandelnde Abwässer fallen im Bereich der Hallenbäder an. Dort kommen Chlorelektrolyseanlagen zum Einsatz. Neutralisationsanlagen stellen sicher, dass die Einleitungswerte der städtischen Abwassersatzung eingehalten werden.

Regionale Beschaffung
Regionale Beschaffung

Regionale Beschaffung

z. B. beim Holz-Heizkraftwerk und
für die Kantine

Materialverbrauch

Die Bandbreite der eingesetzten Materialien im Unternehmen ist groß und reicht von Netzrohren über Brennstoffe bis hin zu Papier in der Verwaltung und Lebensmitteln für die Kantine. Soweit rechtlich möglich, werden regionale Lieferanten ausgewählt. Das gilt vor allem für Lebensmittel. Auch beim Brennstoff für das Holz-Heizkraftwerk ist ein Entfernungsradius in den Ausschreibungsunterlagen festgelegt. Im Fuhrpark werden Kriterien wie Lärm- und Schadstoffemissionen berücksichtigt. Bei Druckerzeugnissen wird FSC- und zunehmend mehr Recyclingpapier in den Ausschreibungen gefordert. Um die CO2-Emissionen von Druckerzeugnissen und Postsendungen auszugleichen, unterstützen die Stadtwerke Heidelberg CO2-Kompensationsprojekte.

In der Umweltbilanz wird die Menge der beschafften Gefahrstoffe erfasst. In den vergangenen Jahren nahm sie kontinuierlich ab. Hintergrund ist neben einer stetigen Optimierung des Gefahrstoffeinsatzes auch die zunehmende Verlagerung von Werkstattarbeiten an Auftragnehmer. In 2017 ist die Menge an Gefahrstoffen erstmals wieder leicht angestiegen, da die Wasseraufbereitung in den Bädern durch eine Elektrolyseanlage optimiert wurde. Zwar sorgt sie nun auf Basis von Kochsalz für sauberes und weiches Badewasser, doch gleichzeitig wurde der Einsatz von neutralisierender Säure erforderlich. In 2018 nahm der Verbrauch an desinfizierenden Stoffen aufgrund des heißen Sommers in den Bädern weiter zu.

Abfälle

Der größte Anteil der Abfälle zur Verwertung ist auf den Betrieb des Holz-Heizkraftwerks zurückzuführen. Dabei handelt es sich um Rost- und Kesselasche sowie um Filterstäube. Schon im Jahr 2017 sind die Abfälle zur Verwertung gegenüber dem Vorjahr um elf Prozent gesunken, weil sich die Qualität des Brennmaterials verbessert hat. 2018 reduzierte sich die Menge weiter. Hier spielte vor allem die etwas geringere Eigenproduktion eine Rolle. Die gefährlichen Abfälle zur Verwertung haben sich im Jahr 2018 dagegen auf 273 (Vorjahr: 228) Tonnen erhöht. Der Grund liegt in der weiteren Entsorgung von Kabelendverschlüssen aus dem Bereich der Freileitungen, die in den vergangenen Jahren angefallen sind. Zudem wurden 17 Tonnen Nassbatterien und etwa 50 Tonnen Elektroschrott antizyklisch entsorgt. Die gefährlichen Abfälle zur Entsorgung sind in 2017 und 2018 gegenüber 2016 wieder auf das vorherige Niveau zurückgegangen. Der hohe Wert in 2016 ist durch Abfälle aus dem Abriss des Gaskesselfundaments im Pfaffengrund begründet. Dort entsteht nun der Energie- und Zukunftsspeicher.

Emissionen

Die Berechnung der Treibhausgas- und der Schadstoffemissionen basiert auf dem Einsatz verschiedener Energieträger für die Eigenerzeugung in den Anlagen der Stadtwerke Heidelberg. Dazu zählen unter anderem Holzpellets, Grünschnitt und Landschaftspflegematerial, Biomethan, Erdgas sowie Erdöl. Die höheren Emissionen in 2017 sind unter anderem auf vermehrte Testläufe während einer Umbauphase in einem der Heizwerke zurückzuführen. Ein weiterer Grund ist die erhöhte Eigenerzeugung in 2017 gegenüber den Jahren 2016 und 2018.

Personal

Mitarbeiter

Zum Jahresende waren im Konzern 1.073 (Vorjahr: 1.050) Mitarbeiter beschäftigt, davon 289 (Vorjahr: 306), die von der Heidelberger Straßen- und Bergbahn an das Verkehrsunternehmen rnv überlassen wurden und nicht mehr für den Konzern tätig sind. Der Stand Ende 2018 umfasst auch 51 (Vorjahr: 54) Mitarbeiter in der Freistellungsphase der Altersteilzeit.

Die Stadtwerke Heidelberg sind ein verlässlicher Arbeitgeber. Viele Mitarbeiter sind daher schon lange dort beschäftigt. Das spiegelt sich auch im Altersdurchschnitt wider: Rund 46 Prozent der Mit­arbeiter (ohne rnv-Überlassene) sind zwischen 51 und 60 Jahre alt. Zieht man die Mitarbeiter in der Freistellungsphase der Altersteilzeit ab, sind es noch 39 Prozent. In den vergangenen Jahren hat bereits eine Verjüngung des Unternehmens stattgefunden. Ein Grund dafür war eine Restrukturierung, die im Jahr 2009 gestartet war und in deren Zuge viele bisherige Aufgaben entfielen. Kündigungen gab es jedoch nicht.

BESCHÄFTIGTE1 2018 2017 2016
Stadtwerke Heidelberg 215 217 217
Stadtwerke Heidelberg Netze 353 341 337
Stadtwerke Heidelberg Energie 69 31 31
Stadtwerke Heidelberg Bäder 27 29 27
Stadtwerke Heidelberg Umwelt 12 25 25
Stadtwerke Heidelberg Garagen 2 2 2
Stadtwerke Heidelberg Techn. Dienste 92 86 87
Heidelberger Straßen- und Bergbahn2 14 13 12
Überlassen an die rnv 289 306 325
Stadtwerke Heidelberg Konzern 1.073 1.050 1.060
ALTER bis 20 21–30 31–40 41–50 51–60 61–65
Anzahl1 2 87 166 169 283 77

Das wurde durch eine Betriebsvereinbarung festgelegt. Doch hatten verschiedenen sozialverträgliche Maßnahmen, wie Altersteilzeit, Ringtausch und Qualifizierungen, dazu geführt, dass sich die Mitarbeiterzahl in diesen Bereichen deutlich reduziert hat. Parallel sind jedoch neue Aufgaben insbesondere im Bereich der Digitalisierung und Energiewirtschaft hinzugekommen, die zum Teil zu Neueinstellungen geführt haben.

Der Personalaufwand belief sich 2018 auf 86,5 (Vorjahr: 78,5) Millionen Euro. Davon entfielen 11,1 (Vorjahr: 7,9) Millionen Euro auf die Altersvorsorge. Die Arbeitszeiten sind im Tarifvertrag für Versorgungsbetriebe (TV-V) geregelt und betragen 39 Stunden pro Woche. Für die Mitarbeiter der Heidelberger Straßen- und Bergbahn, die an die rnv überlassen sind, gilt der Haustarifvertrag der rnv.

Vielfalt und Chancengleichheit

Bei den Stadtwerken Heidelberg gibt es zahlreiche Berufe, die traditionell eine Männerdomäne sind. Dennoch steigt der Anteil der Frauen im Unternehmen seit rund zehn Jahren kontinuierlich an. Ein Grund sind die veränderten Aufgaben im Unternehmen. Auch 2018 hat er sich wieder um über ein Prozent auf 24,3 Prozent erhöht. Bei den Führungskräften liegt er mit über 23 Prozent nur leicht unter dem Frauen-Anteil im Gesamtunternehmen. Das Unternehmen unterstützt Aktivitäten der Stadt Heidelberg zum Ausbau eines queeren Netzwerks in der Verwaltung und den Unternehmen der Stadt Heidelberg durch interne Öffentlichkeitsarbeit. Zudem sind zwei Beauftragte nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – ein Mann und eine Frau – bei den Stadtwerken Heidelberg installiert, um Chancengleichheit sicherzustellen.

Die Stadtwerke Heidelberg sind für Menschen mit Schwerbehinderungen offen. Ihr Anteil an allen Beschäftigten beträgt 8,4 Prozent und übersteigt damit klar den gesetzlich geforderten Wert von fünf Prozent.

DIVERSITY1 (%)
2018 2017 2016
Frauenanteil 24,3 23,1 23,2
Frauenanteil an den oberen Führungskräften 23,2 19,8 20,0
Anteil von Mitarbeitern mit Schwerbehinderten 8,4 8,4 9,1

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Der regionale Energieversorger unterstützt Teilzeitarbeit, um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen. Waren 2009 noch 8,8 Prozent der Beschäftigten in Teilzeit beschäftigt, liegt ihr Anteil im aktuellen Jahrzehnt kontinuierlich zwischen elf und 13 Prozent.

Zudem sorgen Sabbaticals, Homeoffice, Elternzeitfrühstücke und andere Angebote dafür, dass die Mitarbeiter ihre privaten Belange gut mit der Arbeit in Einklang bringen können.

Die Stadtwerke Heidelberg legen auch großen Wert darauf, Mitarbeitern in herausfordernden familiären Situationen durch individuelle und flexible Lösungen zu unterstützen.

FAMILIE UND BERUF1 (%) 2018 2017 2016
Anteil Teilzeitkräfte 11,7 11,5 11,3
Aktiv kommunal
Aktiv kommunal

Aktiv
kommunal

Digitalisierung nutzen
für Vereinbarkeit von
Beruf und Familie

Im ­Unternehmen wird großer Wert auf die Einhaltung der regulären Tages-Arbeitszeiten gelegt, um Mehrarbeitszeiten auch im Interesse der Beschäftigten zu vermeiden. Zudem beteiligen sich die Stadtwerke Heidelberg an dem Projekt Aktiv kommunal, bei dem die Chancen der Digitalisierung für eine bessere Vereinbarkeit von Privatem und Beruf speziell vor dem Hintergrund tariflicher Regelungen bei kommunalen Unternehmen erprobt und geeignete Maßnahmen weiterentwickelt werden.

Aus- und Weiterbildung

Ausbildung hat Tradition bei den Stadtwerken Heidelberg und wird auch künftig ihre hohe Bedeutung behalten. Denn wir wollen junge Talente nicht nur fördern, sondern auch schon früh für unser Unternehmen gewinnen. Unsere Ausbildungsplätze spiegeln unseren steigenden Bedarf an Beschäftigten mit energiewirtschaftlichem und -technischem Hintergrund wider. Ausbildungsstellen in diesen Bereichen, aber auch bei den Bädern, mit geeigneten Kandidaten zu besetzen, wird zunehmend schwieriger. Deshalb haben wir im Jahr 2018 ein Projekt zur Positionierung der Stadtwerke Heidelberg als attraktiver Arbeitgeber gestartet, bei dem ein Schwerpunkt die Gewinnung von jungen Menschen auf der Suche nach Ausbildungsplätzen ist.

Darüber hinaus haben wir 2018 das Programm zur Förderung von Fach- und Führungskräften – das F3-Programm im dritten Jahr fortgeführt sowie zusätzlich auf den betriebswirtschaftlichen Bereich ausgeweitet: Zwei Jahre lang bekommen junge Akademiker in diesem Rahmen die Gelegenheit, in gesellschaftsübergreifenden Projekten mitzuarbeiten oder sie sogar zu leiten.

So übernehmen sie schon früh Verantwortung, gewinnen einen guten Überblick über die Prozesse im Haus und bereiten sich darauf vor, Schlüsselpositionen im Sinne des Gesamtunternehmens auszufüllen. Die bisherigen Absolventen des Programms haben nach erfolgreichem Abschluss verantwortliche Positionen im Unternehmen übernommen.

AUSBILDUNG 2018 2017 2016
Auszubildende1 26 25 22
    davon Studierende der Berufsakademie 1 2 4
    Teilnehmende des F3-Programms2 6 5 5
WEITERBILDUNG1 2018 2017 2016
Seminarbesuche aller Mitarbeiter (intern und extern) 3.418 2.766 3.575
Seminarbesuche pro Mitarbeiter (intern und extern) 3,9 3,4 4,5
Durchschnittliche Reise- und Weiterbildungskosten (inkl. Coaching etc.) pro Mitarbeiter 1.685 1.584 1.738
Unternehmensweiter Gesundheitstag 2018

02
Auch in 2018 hat ein ­unternehmensweiter Gesundheitstag ­wieder viele ­Anregungen für ein gesundes Leben gegeben – inklusive ­Rezepte für gesunde Waffeln von unseren Azubis.

Waffelbacken am Gesundheitstag 2018

Auch Qualifizierung und Weiterbildung haben einen hohen Stellenwert bei den Stadtwerken Heidelberg, denn das Unternehmen setzt in Zeiten eines schwierigeren Arbeitsmarktes darauf, neue Aufgaben auch über eine Qualifizierung von Mitarbeitern im Haus abzudecken und ihnen damit gleichzeitig ein berufliches Fortkommen über Fachkarrieren zu ermöglichen. Die Basis dafür ist eine Betriebsvereinbarung. Neben der finanziellen Förderung kommt das Unternehmen den Mitarbeitern auch zeitlich entgegen, etwa durch Freistellung, Sonderurlaube und die gesetzliche Bildungszeit. In den vergangenen Jahren hat sich die Anzahl der Mitarbeiter, die sich berufsbegleitend etwa durch Fernstudiengänge qualifiziert haben, stetig erhöht.

e-Learning Plattform
e-Learning Plattform

e-Learning Plattform

Wissenshappen für zwischendurch

Darüber hinaus bietet ein Inhouse-Schulungskatalog Weiterbildungsmöglich­kei­ten zu einem breiten thematischen Spektrum – von fachlichen ­Inhalten über Arbeitsmethoden und Arbeitsschutz bis hin zu Fragen ­sozia­ler Kompetenzen. Die Anzahl der Semi­narbesuche ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen: Gegenüber 2009 haben sich die ­Investitionen in Trainings fast verdreifacht und die Anzahl der Seminarbesuche pro Mitarbeiter mehr als verdoppelt. Im Jahr 2016 hatten die Seminarbesuche vor allem aufgrund begleitender Schulungen zu den Veränderungsprozessen im Haus einen Peak erreicht. In 2017 führt eine Stabilisierung des Prozesses zu einer ­etwas geringeren Nachfrage. Durch neue Schulungsangebote stieg die Anzahl der besuchten Kurse und der Teilnehmer in 2018 wieder deutlich an. Im Durchschnitt nahm 2018 jeder Mitarbeiter an 3,9 Seminaren teil. Zusätzlich ging im Berichtsjahr eine eLearning-Plattform via Intranet online – mit sogenannten Wissenshappen für die Weiterbildung während der Arbeitszeit.

Gesundheitsschutz

Die Stadtwerke Heidelberg bieten ihren Mitarbeitern ein breites Programm zur Gesundheitsförderung an. Dazu gehören auch regelmäßige Gesundheitstage. Im April 2018 fand ein Gesundheitstag unter dem Schwerpunktthema Herzgesundheit mit vielen Anregungen für ein gesundes Leben statt. Auf der Agenda standen Infos und Übungen für mehr Beweglichkeit und gesunde Ernährung, diverse Gesundheits-Checks sowie Vorträge etwa zu gesundem Rücken und Faszientraining, aber auch zur Pflege von Angehörigen.

Auch in 2018 konnten die Mitarbeiter der Stadtwerke Heidelberg unter zahlreichen Fitnesskurse, wie Aquajogging und -biking oder Faszientraining, wählen oder sich an Sportinitiativen wie Fußball, Laufen oder Tennis beteiligen. In 2018 traten wieder Teams des Unternehmens zu Lauf- und sonstigen Sport-Wettbewerben an. Zudem fördern vergünstigte Tickets für Mitarbeiter Bewegung durch Schwimmen in den Bädern der Stadtwerke Heidelberg. Ergänzt wurde das Programm durch Gesundheits­checks für alle Mitarbeiter, Beratungen zu gesunder Ernährung oder zur Work-­Life-Balance sowie durch gesunde Ernährungsangebote bei Sitzungen und während der Pausenzeiten in der Kantine. Für Fälle, in denen Mitarbeiter eine besondere Unterstützung benötigen, stehen eine Fachkraft für psychische Gesundheit und eine betriebliche Suchtberaterin als Ansprechpartner bereit.

Top-Note
Top-Note

Top-Note

bei den Arbeitgeberbewertungen
auf kununu

Zur Gesundheit trägt auch ein gutes Arbeitsklima bei. Die Stadtwerke Heidelberg engagieren sich durch ein umfassendes Maßnahmen-Paket für ein gutes Miteinander. Dazu gehören zahlreiche Möglichkeiten für den internen Austausch, von Strategietagen für Führungskräfte über Mitarbeiterdialoge zwischen Geschäftsführung und Mitarbeiter bis hin zu regelmäßigen Betriebsversammlungen. Einmal jährlich findet zudem ein Zukunftstag für alle Mitarbeiter statt, bei dem offen Themen rund um die strategische Ausrichtung des Unternehmens sowie über den Arbeitsalltag mit der Geschäftsführung und Führungskräften diskutiert werden.

In relevante Entscheidungen, die alle Beschäftigten betreffen, werden sie ebenfalls einbezogen. Dies war beispielsweise 2018 im Zusammenhang mit dem geplanten Umzug an einen neuen Standort, direkt gegenüber des bisherigen Haupt­sitzes in Heidelberg-Bergheim, der Fall. Die Mitarbeiter wurden über Befragungen und Begehungen eingebunden. Zudem wurden in 2018 Pilotgruppen und Botschaftermodelle vorbereitet, um eine Beteiligung sowie eine Kommunikation über die bestehenden Kanäle wie Intranet und Mit­arbeiterzeitung hinaus sicherzustellen. Die gute Atmosphäre bei den Stadtwerken Heidelberg spiegelt sich auch in den Bewertungen auf der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu wider. Dort erreichte der regionale Energieversorger Anfang 2019 einen Wert über dem vieler Wettbewerber: Mitarbeiter, Bewerber und Azubis hatten ihm 4,1 von fünf möglichen Sternen gegeben.

Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit

Die Anzahl der meldepflichtigen Wegeunfälle, also solche mit mindestens drei Krankentagen, hat sich gegenüber dem Vorjahr wieder um ein Ereignis reduziert. Bei keinem der drei Unfällen lag Fremdverschulden vor. Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle pro 1.000 Beschäftigte ist leicht gestiegen, liegt aber immer noch unter dem Branchendurchschnitt. Die Unfall­orte wurden durch die Zuständigen für Arbeitsschutz besichtigt, zudem wurden Gespräche mit den betroffenen Personen geführt, um die Ursachen zu identifizieren und weiteren Unfällen vorzubeugen.

An einigen Stellen wurden die Beleuchtungen verbessert oder Stolperkanten entschärft. Die Anzahl der Krankheitstage pro meldepflichtigem Arbeitsunfall ist ebenfalls gestiegen. Leider kam es in 2018 auch zu einem schweren Arbeitsunfall, also einem Unfall mit mehr als 42 Ausfalltagen. Hier wurde der Unfallort ebenfalls begangen und besonders gekennzeichnet.

ARBEITSSICHERHEIT 2018 2017 2016
Meldepflichtige Wegeunfälle 3 4 3
Tödliche Wegeunfälle
Meldepflichtige Arbeitsunfälle pro 1.000 Beschäftigte 16 11 17
Branchendurchschnitt1 18 18 18
Krankheitstage pro meldepflichtigem Arbeitsunfall 15 13 12
Tödliche Arbeitsunfälle
Schwere Arbeitsunfälle 1

Region

Die Stadtwerke Heidelberg investieren vorwiegend in der Region, schaffen Arbeitsplätze in Heidelberg und bilden auch hier aus. Mit ihren Tätigkeiten stärken sie die Wirtschaft und damit auch das soziale Leben in der Region. Im Vergleich zu 2016 fällt insbesondere das steigende Einkaufsvolumen in der Region während der Jahre 2017 und 2018 auf: Diese Entwicklung ist vor allem durch die rege Bautätigkeit bedingt, unter anderem am Energie- und Zukunftsspeicher.

Darüber hinaus finanziert das Unternehmen öffentliche Aufgaben mit seinen Gewinnen aus dem Energiegeschäft: Rund 5,4 Millionen Euro haben die Stadtwerke Heidelberg 2018 für die Finanzierung der Verluste der Bäder sowie weitere 27,8 ­Millionen Euro für die Finanzierung des Öffentlichen Personennah­verkehrs (ÖPNV) aufgewendet.

Als Unternehmen aus der Region für die Region reicht das Engagement der Stadtwerke Heidelberg für mehr Lebensqualität vor Ort jedoch weit über den reinen Versorgungsauftrag hinaus: Mit der Stadt Heidelberg und ihren Partnergemeinden kooperieren sie für mehr Klimaschutz und zukunftsfähige Energie. Darüber hinaus beteiligen sie sich an zahlreichen Projekten und Initiativen in Heidelberg und der Region. Seit vielen Jahren sind die Stadtwerke Heidelberg beim Lebendigen ­Neckar, beim Musikevent Heidelberg singt im Rahmen des Heidelberger Frühlings und bei vielen anderen Veranstaltungen aktiv dabei. Gemeinsam mit den Umweltverbänden NABU Heidelberg, dem BUND Heidelberg und der Ökostadt Rhein-Neckar haben sie zudem einen Fonds eingerichtet, aus dem die Verbände Projekte für den regionalen Klimaschutz finanzieren – von Repair Cafés über Veranstaltungen zum Klimawandel bis hin zu Projekten zur Förderung von E-Bikes mit Ökostrom. In 2018 wurde zusätzlich das Projekt Licht ins Dunkel – die Nacht neu entdecken unterstützt, das eine hohe Akzeptanz für die neue nachhaltige Straßenbeleuchtung und gleichzeitig eine Sensibilisierung für das Thema Lichtverschmutzung erreichen soll.

03
Mit dem Karlsplatzfest haben die Stadtwerke Heidelberg eine eigene ­Kultur-Veranstaltung etabliert, die jährliche tausende Menschen aus Heidelberg und der ­Region anzieht.

Karlsplatzfest in Heidelberg

Schwerpunkte des Sponsorings sind außerdem Sport, Kultur und Bildung sowie ausgewählte soziale Projekte. 2018 haben die Stadtwerke Heidelberg wieder den Familiensporttag unterstützt und verschiedene Sportlerehrungen in ihrem Haus ausgerichtet. Zudem setzten sie die Unterstützung der Sportvereine in der Region über den Heidelberger Sportkreis fort. Beispiele für das kulturelle Engagement sind der Heidelberger Frühling und die Heidelberger Schlossfestspiele.

Mit dem Karlsplatzfest haben die Stadtwerke Heidelberg auch eine eigene Kultur-Veranstaltung etabliert, die viele Menschen aus der Region anzieht: Zusammen mit dem Theater Heidelberg bieten sie den Besuchern eine inspirierende Show mit Lichtinstallationen und Musik. Im Jahr 2018 kamen über 2.500 Besucher zu dem Event, das neben Tanz-Performances, Musik und Theaterkunst wieder Lichtprojektionen an der Fassade der Akademie der Wissenschaften in der Heidelberg Altstadt bot.

AUFWENDUNGEN FÜR UNSERE PARTNER IN DER REGION (Mio. €) 2018 2017 2016
Beschäftigte: Lehr-, Aus- und Fortbildungskosten 1,2 1,0 1,1
Lieferanten und Dienstleister: Einkauf 56,9 45,9 39,9
Immobilien- und Grundstücksbesitzer: Mieten und Pachten 0,4 0,3 0,2
Kommunen: Konzessionsabgaben 6,5 6,9 7,0
FINANZIERUNG ÖFFENTLICHER AUFGABEN
(Mio. €)
2018 2017 2016
Bäder 5,4 5,7 5,8
ÖPNV 27,8 27,1 24,7

Auch Bildung ist ein wichtiges Anliegen für den regionalen Energieversorger. Als Arbeitgeber engagiert er sich für Talente von morgen. Deshalb haben die Stadtwerke Heidelberg 2018 wieder Initiativen unterstützt, die sich für die Förderung von Jugendlichen und Bildung engagieren, wie das Explo-Lernlabor, das Heidelberg Symposium, den studentischen Heidelberg Club für Wirtschaft und Kultur und insbesondere das Mentoring-Programm Rock Your Life!, das junge Menschen aus bildungsferneren Milieus in partnerschaftlichen Austausch mit studentischen Mentoren bringt. Im sozialen Bereich fokussiert sich das Unternehmen darüber hinaus auf zwei Projekte mit Bezug zu seinem Kerngeschäft.