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Kapitel einzeln

Stadtwerke Heidelberg Umwelt

Energie effizient
erzeugen und nutzen

Mein Name ist Sebastian Kittlitz vom Team für Kommunale Services. 2020 habe ich unter anderem in Schulen für geeignete Lüftungstechnikgesorgt. Für unsere Stadt. Zum Schutz vor Covid-19.
Läuft!

Stadtwerke Heidelberg

Umwelt

Die Stadtwerke Heidelberg Umwelt planen und bauen einen Großteil der Anlagen, die im Zuge der Energiekonzeption 2020/2030 entstehen. Darüber hinaus bietet die Gesellschaft kommunale Services inklusive Straßenbeleuchtung und Haustechnik an. Zum Ende des Jahres 2020 waren acht Mitarbeiter dort beschäftigt.

Unser Umfeld

Eine besondere Rolle bei den Klimaschutz- Bestrebungen der Bundesregierung spielt die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK): KWK-Anlagen produzieren sowohl nutzbare Wärme als auch Strom und wandeln die eingesetzte Energie deshalb besonders effizient um. Um Investitionsanreize für diese Anlagen zu setzen, sieht das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) schon seit 2002 eine Förderung durch befristete Zuschlagszahlungen vor. Finanziert werden sie über Umlagen auf den Strompreis der Endkunden.

KWK-Förderung bis 2026 gesichert

Am 3. Juli 2020 verabschiedete der Bundestag das Kohleausstiegsgesetz und stimmte damit auch den enthaltenen Änderungen am KWKG zu. Am 14. August trat das Gesetz in Kraft. Nach Zustimmung durch die EU wurde unter anderem die Geltungsdauer der Förderung von Anlagen nach dem KWKG bis zum 31. Dezember 2026 verlängert. So ist für die Anlagenbauer und -betreiber Planungssicherheit über die nächsten Jahre geschaffen. Die ursprünglich vorgesehene Verlängerung bis Ende 2029 steht noch unter einem Vorbehalt.

Ausschreibungsverfahren für KWK und iKWK bleibt

Im Grundsatz gleich geblieben ist im KWKG 2020 auch das Ausschreibungsverfahren für KWK-Anlagen im Leistungssegment von ein bis 50 Megawatt und innovative Kraft-Wärme-Kopplungs-(iKWK-)Systeme von ein bis zehn Megawatt auf Basis der KWK-Ausschreibungsverordnung (KWKAusV) aus dem Jahr 2017. Innovative KWK-Anlagen kombinieren KWK-Anlagen mit Anlagen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien, wie Solarthermie oder Wärmepumpen, sowie mit elektrischen Wärmeerzeugern. Damit sind sie besonders klimafreundlich und zukunftsfähig. Pro Kalenderjahr steht für iKWK-Systeme ein Ausschreibungsvolumen von 50 Megawatt bereit, bei den konventionellen KWK-Anlagen 150 Megawatt.

Anlagenbetreiber, die einen KWK-Zuschlag als Förderung erhalten möchten, können seit 2017 zweimal jährlich an Ausschreibungen für KWK- und iKWK-Anlagen teilnehmen. Pro Ausschreibung gilt ein maximales Leistungsvolumen für alle Anlagen. Anlagenbetreibern, die für ihre Anlage einen Zuschlag erhalten, steht eine KWK-Förderung pro erzeugter Kilowattstunde Strom zu. Dieses Verfahren soll sicherstellen, dass Höchstpreise für die Erzeugung von Strom und Wärme eingehalten werden und gleichzeitig ein Wettbewerb um das günstigste Anlagenkonzept zwischen allen Teilnehmenden an einer Ausschreibung entsteht.

EEG 2021: Ausschreibungen auch für Anlagen ab 500 Kilowatt

Im Dezember 2020 wurde schließlich das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) novelliert. Das EEG 2021 enthält eine erneute Novelle des KWKG, nach der Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mit Beginn des Jahres 2021 schon ab einer elektrischen Leistung von 500 Kilowatt auszuschreiben sind, um eine Förderung zu erhalten. Da kleinere Anlagen zu spezifisch höheren Kosten führen, reicht der im KWKG festgelegte Kostenhöchstwert von sieben Cent pro Kilowattstunde für die Stromerzeugung voraussichtlich nicht aus, um mit diesen Anlagen einen wirtschaftlichen Anlagenbetrieb gewährleisten zu können. Wünschenswert wäre, den Gebotshöchstwert anzuheben, um die Ausbauziele für dieses neue Anlagensegment nicht zu gefährden. Hinzu kommt, dass es sich bei Anlagen ab 500 Kilowatt meist um kleinere Quartiersversorgungslösungen mit kürzeren und dynamischeren Planungszeiträumen handelt. Bleibt es bei zwei Ausschreibungsterminen pro Jahr, könnte dieses Anlagensegment ausgebremst werden. Eine quartalsweise Ausschreibung würde dazu beitragen, dass viele Stadtwerke, auch die Stadtwerke Heidelberg, mit neuen innovativen Ideen und Projekten in diesem Segment noch stärker zur politisch gewünschten Wärmewende beitragen könnten.

CO2-Bepreisung wirksam

Seit dem 1. Januar 2021 gilt zudem das Gesetz über einen nationalen Zertifikatehandel für Brennstoffemissionen (Brennstoffemissionshandelsgesetz – BEHG). Die nationale CO2-Bepreisung gefährdet die KWK-Bestandsanlagen, da bislang keine Kompensationselemente im BEHG oder anderen Gesetzen oder Verordnungen vorgesehen sind.

Unsere Leistungen

Als einziges Stadtwerk

bisher bundesweit

Zuschläge in drei

KWK-Ausschreibungen

erhalten

Noch mehr erneuerbare Energie für die Wärmewende

Im Dezember 2020 haben die Stadtwerke Heidelberg Umwelt zum dritten Mal bei einer bundesweiten Ausschreibung für iKWK-Anlagen einen Zuschlag erhalten. Damit können sie den Anteil grüner Wärme an der öffentlichen Wärmeversorgung in Heidelberg und Teilen von Eppelheim weiter ausbauen. Beworben haben sie sich mit einem Konzept, das auf einem Blockheizkraftwerk (BHKW) mit je zwei Megawatt elektrischer und thermischer Leistung und einer kombinierten Stromund Wärmeerzeugung von jährlich 7.000 Megawattstunden basiert. Hinzu kommt eine große Luftwärmepumpe, die den geforderten regenerativen Wärmeanteil abdeckt. Ihre thermische Leistung beträgt 1,5 Megawatt, ihre Wärmeerzeugung mindestens 2.600 Megawattstunden. Zur flexiblen Umwandlung von Strom in Wärme würde jeweils noch eine Power-to-Heat- Anlage mit 0,6 Megawatt benötigt.

Für alle drei Anlagen zusammen bauen die Stadtwerke Heidelberg Umwelt eine Power-to-Heat-Anlage mit einer Leistung von zwei Megawatt. Zuletzt hatten wir bei den Ausschreibungen im Dezember 2018 und im Juni 2019 Zuschläge erhalten. Mit dem Zuschlag vom Dezember 2020 waren wir das erste Stadtwerk, das bei drei iKWK-Ausschreibungen Erfolg hatte.

Die Anlagen werden in einem neuen, 1.400 Quadratmeter großen Technikgebäude im ENERGIEpark Pfaffengrund direkt gegenüber dem Holz-Heizkraftwerk gebaut. Der Bau des Technikgebäudes wurde im Frühjahr 2021 ausgeschrieben. Die erste ikWK-Anlage soll im vierten Quartal 2022 in Betrieb gehen, die zwei anderen voraussichtlich sechs Monate später. Über die drei geplanten Anlagen hinaus sollen weitere Anlagen entstehen – vorzugsweise auf Basis innovativer Kraft-Wärme-Kopplung.

In einem weiteren, rund 700 Quadratmeter großen Technikgebäude aus den Jahren 2018/19 wurde 2020 eine Power-to-Heat-Anlage mit einer Leistung von zwei Megawatt gebaut – als ein Bestandteil der geplanten iKWK-Anlagen. Dieses Technikgebäude enthält zudem eine Vorhaltefläche für eine weitere, größere Power-to-Heat-Anlage mit einer Leistung von bis zu 30 Megawatt.

Power-to-Heat-

Anlage in Betrieb

Im ENERGIEpark Paffengrundwurde im Jahr 2020 eine Power-to-Heat-Anlage mit einer Leistung von zwei Megawatt errichtet.

Power-to-Heat-Anlage mit zwei Megawatt im ENERGIEpark errichtet
Power-to-Heat-Anlage mit zwei Megawatt im ENERGIEpark errichtet

Im ENERGIEpark Paffengrund wurde im Jahr 2020 eine Power-to-Heat-Anlage mit einer Leistung von zwei Megawatt errichtet.

Für einen effizienten Anlagenbetrieb

Das Holz-Heizkraftwerk – unser erstes Flaggschiff für die Wärmewende vor Ort – ging 2013 in Betrieb und wird seither jährlich umfassend nach TÜV-Vorgaben geprüft. Im Jahr 2020 begann die Revision Ende Juli und umfasste neben den üblichen Arbeiten zur Optimierung des Anlagenbetriebs erstmals eine Vollrevision der Turbine und des Generators. Beide Bauteile sind Herzstücke der Stromerzeugung in der Anlage. Im Zuge der Revision wurden Optimierungen an diesen Bauteilen durchgeführt, die zu einem noch effizienteren Anlagenbetrieb beitragen.

Heizwerke ausbauen, um Übergang zu sichern

Um einen beschleunigten Übergang zu CO2-freier Wärme bei gleichzeitiger Versorgungssicherheit in der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar zu ermöglichen, ergänzen wir unsere Heizwerke für diese Übergangsphase um voraussichtlich zwei Kessel mit einer Leistung von jeweils 30 Megawatt. Bei längeren Einsätzen werden sie mit Gas betrieben, bei kurzfristigen mit Öl.

Jährliche Revisionen unterstützen effizienten und sicheren Anlagenbetrieb.

Die jährlichen Revisionen im Holz-Heizkraftwerk unterstützen einen sicheren und effizienten Anlagenbetrieb. Im Jahr 2020 wurde erstmals eine Vollrevision der Turbine und des Generators durchgeführt.

Jährliche Revisionen unterstützen effizienten und sicheren Anlagenbetrieb.

Die jährlichen Revisionen im Holz-Heizkraftwerk unterstützen einen sicheren und effizienten Anlagenbetrieb. Im Jahr 2020 wurde erstmals eine Vollrevision der Turbine und des Generators durchgeführt.

Geschäftsführung der Gesellschaft erweitert

Die Stadtwerke Heidelberg Umwelt bauen und betreiben, unterstützt durch weitere Gesellschaften des Gesamtunternehmens, aufgrund der Umsetzung der Energiekonzeption 2020/2030 immer mehr Anlagen. Im Jahr 2020 wurde daher die Geschäftsführung erweitert: Peter Erb, bisher alleiniger Geschäftsführer, kümmert sich nun um energiewirtschaftliche und kaufmännische Fragen. Als technischer Geschäftsführer neu hinzugekommen ist im September 2020 Heiko Faulhammer, Diplom-Ingenieur für Maschinenbau und seit mehr als acht Jahren mit den Stadtwerken Heidelberg verbunden – zunächst als Projektleiter für Planung und Bau des Holz-Heizkraftwerks der Stadtwerke Heidelberg, später für Planung und Bau des Energiespeichers, von BHKW und Kältezentralen. Heiko Faulhammer sorgt in seiner neuen Rolle auch für die weitere betriebliche Optimierung der Erzeugungsanlagen.

Effiziente Beleuchtung für Heidelberg

Die Stadtwerke Heidelberg Umwelt übernehmen zudem Services für die Stadt Heidelberg: Dazu gehört auch die Beleuchtung der Straßen im Stadtgebiet. Als Eigentümer der Straßenbeleuchtung ist die Gesellschaft für rund 15.000 Beleuchtungspunkte und 25.000 Leuchtmittel zuständig. Mit dem Betrieb der Anlagen sind die Stadtwerke Heidelberg Netze beauftragt. Die Energie für die Beleuchtung liefern die Stadtwerke Heidelberg Energie.

Im Jahr 2020 wurde das Programm zur Modernisierung der Straßenbeleuchtung fortgesetzt: Seit 2017 werden insgesamt 6.500 Leuchten sukzessive auf LED-Technik umgestellt. Durch Neuausschreibungen in 2019 konnte zusätzlich der technische Fortschritt seit Start des Programms genutzt werden. Sobald das Programm komplett umgesetzt ist, wird die Straßenbeleuchtung insgesamt 2,8 Gigawattstunden Strom pro Jahr weniger verbrauchen als vor dem Start der Modernisierung. Das entspricht dem Strombedarf von 1.150 Haushalten.

Drei Millionen Euro

für eine Klima und

Insekten schonende

Beleuchtung

In den Wohn- und Anliegerstraßen setzen die Stadtwerke Heidelberg auf warmweißes Licht mit geringem Blauanteil beziehungsweise von maximal 3.000 Kelvin. Zudem wird der Lichtkegel konsequent auf die Straße und die Gehwege gerichtet – dorthin, wo es hell sein soll. Die neuen Modelle reduzieren damit die Aufhellung des Nachthimmels und schützen die Umwelt.

Bis Ende 2020 hatten die Stadtwerke Heidelberg 4.100 Leuchten im gesamten Stadtgebiet ausgewechselt. Ende 2022 wird das Programm voraussichtlich abgeschlossen. Die Stadtwerke Heidelberg Umwelt investieren etwa drei Millionen Euro in die neue Beleuchtung.

Kampagne für bewussten Umgang mit Licht

Begleitend zu dem Modernisierungsprogramm haben die Stadtwerke Heidelberg zusammen mit den Umweltschutzverbänden BUND Heidelberg und Ökostadt Rhein-Neckar im Jahr 2018 die Kampagne Licht ins Dunkel – die Nacht neu entdecken gestartet. Die Kampagne will das Bewusstsein für eine nachhaltige Beleuchtung fördern und einen sinnvollen Umgang mit Licht anregen. Trotz erschwerter Bedingungen aufgrund der Corona-Situation fanden auch 2020 fünf Veranstaltungen statt: unter anderem eine Sternschnuppenwanderung, Führungen zu Fledermäusen und Nachtfaltern sowie zur intelligenten Beleuchtung in der Bahnstadt. Die Kampagne läuft noch bis Mitte 2021.

Mehr unter: www.licht-ins-dunkel-hd.de

Im Februar 2020 stellte das ­Beleuchtungsteam die intelligente Beleuchtung in Heidelberg-Bahnstadt wieder während einer Führung vor.

Vorstellung der intelligenten Beleuchtung in Heidelberg-Bahnstadt
Vorstellung der intelligenten Beleuchtung in Heidelberg-Bahnstadt

Im Februar 2020 stellte das ­Beleuchtungsteam die intelligente Beleuchtung in Heidelberg-Bahnstadt wieder während einer Führung vor.

Im Test: klimafreundliche Leuchten für abgelegene Orte

Ergänzend zur Modernisierung strombetriebener Leuchten im Stadtgebiet wurde im Jahr 2020 eine Teststrecke für Solarleuchten aufgebaut. Diese Art der Beleuchtung eignet sich vor allem für abgelegene Parkplätze, Radwege oder Bushaltestellen ohne Anschluss an das Stromnetz. 30 Leuchten, verteilt auf sechs Modelle, wurden auf einem bisher unbeleuchteten Radweg entlang einer Ausfallstraße von Heidelberg aufgebaut. Platziert sind sie so, dass jedes Modell in der Sonne sowie im Schatten getestet werden kann. Untersucht wird unter anderem, wie gut die Akkukapazität ist, wie sich die Leuchten montieren lassen, wie oft die Panels zu reinigen sind und ob ihre Leistung abnimmt. Zudem wird beobachtet, in welchem Maß mit Vandalismus oder Diebstahl zu rechnen ist. Erste Ergebnisse werden in zwei bis drei Jahren erwartet.

30 Solarleuchten

im Langzeittest

Auf einer Teststrecke in Heidelberg-Rohrbach Süd werden Erfahrungen mit verschiedenen Solarleuchten gesammelt und ausgewertet.

Auswertung der Solarleuchten-Teststrecke
Auswertung der Solarleuchten-Teststrecke

Auf einer Teststrecke in Heidelberg-Rohrbach Süd werden Erfahrungen mit verschiedenen Solarleuchten gesammelt und ausgewertet.

Haustechnik und Energiecontrolling für die Stadt Heidelberg

Die Stadtwerke Heidelberg Umwelt sind in etwa 200 Gebäuden der Stadt Heidelberg für Betrieb, Erneuerung und Erweiterung von Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlagen zuständig. In rund 100 städtischen Liegenschaften werden die Energie- und Wasserverbräuche über eine Software täglich ausgelesen, um Besonderheiten im Verbrauch aufzudecken und Einsparpotenziale zu generieren. Monatliche Energieberichte geben einen Überblick über das aktuelle Verbrauchsverhalten und lassen auch Vergleiche mit anderen Zeiträumen zu.

Sondereinsätze des Haustechnik-Teams

Als im Frühjahr 2020 die Verbreitung des Corona-Virus bekannt wurde, haben die Stadtwerke Heidelberg Umwelt die Lüftungsanlagen in 54 städtischen Gebäuden von Umluft auf Frischluft umgestellt. Zudem wurden sie von der Stadt Heidelberg beauftragt, für die innenliegenden Räume in Schulen und sonstigen städtischen Liegenschaften bis zum Jahresende 90 Luftreiniger zu beschaffen und aufzustellen. Während einer Schließungsphase im Frühling 2020 wurden zudem in allen 200 Objekten der Stadt Wasserspülungen durchgeführt, um eine Verkeimung der Anlagen zu verhindern.

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Wasseranlagen

in 200 städtischen

Liegenschaften gespült,

90 Luftreiniger

beschafft

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für funktionierende

Trinkwasserversorgung und

Lüftungen

im Impfzentrum gesorgt

Unterstützung bei der Einrichtung von Impfzentren

Zudem hat das Haustechnik-Team die Stadt Heidelberg bei der Einrichtung des Kreisimpfzentrums im Gesellschaftshaus Pfaffengrund und des zentralen Impfzentrums im Patrick-Henry-Village unterstützt, indem es in den leerstehenden Gebäuden für eine funktionierende Trinkwasserversorgung und Lüftung gesorgt hat. Pünktlich am 15. Dezember 2020 bzw. zum 15. Januar 2021 waren die Impfzentren betriebsbereit.

Unterstützung der Einrichtung von Impfzentren in Heidelberg

Das Hausstechnik-Team unterstützte die Einrichtung der Impfzentren in Heidelberg.

Unterstützung der Einrichtung von Impfzentren in Heidelberg

Das Hausstechnik-Team unterstützte die Einrichtung der Impfzentren in Heidelberg.

Unsere Ergebnisse

Investitionen

Die Investitionen der Gesellschaft ­lagen im Jahr 2020 bei 5,1 (Vorjahr: 7,2) Millionen Euro. Diese Mittel flossen insbesondere in die Modernisierung der Straßenbeleuchtung und den Bau des Technikgebäudes im ENERGIEpark Pfaffengrund.

Umsatz und Ertrag

Die Stadtwerke Heidelberg Umwelt haben im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 33,5 (Vorjahr: 35) Millionen Euro erwirtschaftet. Der größte Teil der Umsatzerlöse wurde durch Dienstleistungen an den bestehenden Anlagen der Gesellschaft bei Kunden gewonnen, ein weiterer maßgeblicher Anteil stammte aus der Stromerzeugung.

Ausblick

Auch in den nächsten Jahren ist es eine zentrale Aufgabe der Stadtwerke Heidelberg Umwelt, die Erzeugungsanlagen im ENERGIEpark Pfaffengrund sicher und verlässlich zu betreiben. Zudem wird der Bau von iKWK-Systemen inklusive eines weiteren Technikgebäudes die Gesellschaft beschäftigen. Darüber hinaus werden sich die Stadtwerke Heidelberg Umwelt weiterhin engagieren, um die Wärmeerzeugung auf Basis von Kraft-Wärme-Kopplungs­anlagen auszubauen. Bis Ende 2022 läuft außerdem das Moderni­sierungsprogramm für die Straßenbeleuchtung weiter.